
Traumatherapie in Rheineck
Komplementärtherapeutische Traumaarbeit
Wenn uns psychische oder körperliche Ereignisse überfordern und wir diese nicht verarbeiten können, bleiben die unterschiedlichsten Symptome zurück. Oft gelingt es dem Organismus, das Ereignis innerhalb von Tagen bis wenigen Wochen nachträglich doch noch zu verarbeiten. Die Symptome klingen wieder ab und verschwinden schliesslich ganz.
Bleibt der Organismus hingegen in seiner Überforderung stecken, bleibt auch der Stress im Organismus erhalten. Die Symptome bleiben weiter bestehen und werden sich mit grosser Wahrscheinlichkeit sogar vermehren und verstärken. In der Fachsprache wird in solchen Fällen von posttraumatischen Belastungsreaktionen bis hin zu einer PTBS gesprochen.
Je nach Ereignis und betroffener Person, wirken sich die entstandenen Symptome in Form von psychischen oder körperlichen Beschwerden massiv einschränkend auf deren Alltag aus oder sie zeigen sich als «Unerledigte Geschichten», die sich in bestimmten Situationen immer wieder behindernd zeigen. Oft fühlen sich die betroffenen Personen hilflos und ausgeliefert oder legen sich bestimmte Verhaltensweisen zu, die den Alltag künftig bestimmen.
Die auslösenden Ereignisse sind dabei so individuell wie die betroffenen Personen. Das können zum Beispiel Unfälle, Verluste, Übergriffe und traumatische Erfahrungen aus der Kindheit sein. Wichtig ist zu verstehen, dass die Heftigkeit des Ereignisses nicht mit der Stärke der Symptome zu tun haben muss. Jede Person geht mit überfordernden Ereignissen anders um und sogar auf den ersten Blick «harmlose» Ereignisse können heftige Auswirkungen haben.
Therapie und Vorgehen
In unserer Praxis in Rheineck arbeiten körperzentriert mit Berührung, Bewegung, Atem und Energie und lassen körperliche Zustände erfahrbar und beeinflussbar erleben. Die ausgelösten Prozesse werden über Anleitung und Gespräch reflektiert und integriert. Ihre Ressourcen werden gestärkt und gefestigt. Im gesamten Prozess begegnen wir uns auf Augenhöhe und handeln gemeinsam. Wir betrachten dabei den Menschen als ein Ganzes aus Körper, Seele und Geist.
Wir arbeiten therapeutisch im Rahmen der KomplementärTherapie. Unsere Arbeit ist körperorientiert und versteht sich ausserhalb des psychotherapeutischen oder psychiatrischen Settings. Grundlage unserer Arbeit ist die KT-Methode Shiatsu, ergänzt durch Elemente der Integrativen Körperpsychotherapie IBP. Die Methoden der Integrativen Körperpsychotherapie IBP eignen sich ideal zur Unterstützung eines körpertherapeutischen Prozesses.
Kombinierbarkeit mit anderen Therapien
Traumasensible Arbeit verstehen wir als vernetztes Geschehen und arbeiten – wenn sinnvoll und gewünscht – gerne in Zusammenarbeit mit anderen Fachpersonen. Unsere körperbetonte Arbeit lässt sich gut mit einer Psychotherapie und anderen Therapien ergänzen.
Krankenkassen anerkannte Therapieform
Als anerkannte Methode der Komplementärtherapie ist Shiatsu in der Schweiz staatlich anerkannt und die meisten Krankenkassen unterstützen diese Therapieform im Rahmen ihrer Zusatzversicherungen. Informieren Sie sich bei Ihrer Krankenkasse über die Möglichkeiten der Kostenübernahme.
Finanzielle Unterstützung durch die Opferhilfe
Menschen, die durch ein Gewaltereignis oder eine Straftat traumatische Belastungen erfahren haben, können sich in der Schweiz an eine Opferhilfestelle wenden. Die Opferhilfe bietet kostenlose Beratung und kann in bestimmten Fällen Beiträge für therapeutische Begleitung übernehmen, auch für komplementärtherapeutische und körperorientierte Ansätze. Voraussetzung ist unter anderem eine anerkannte Ausbildung mit eidgenössischem Diplom, welches wir vorweisen können. Die Abwicklung erfolgt über die zuständige kantonale Opferhilfestelle.
raum5 – praxis für shiatsu & traumatherapie
bahnhofstrasse 14
9424 rheineck
Therapie-Termin online buchen
Email
Hin-Email (verschlüsselt)
sybil zuckschwerdt 079 501 52 52
oliver zuckschwerdt 079 501 53 53